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Live on Tape

„Live on Tape“ ist ein Begriff, der wie so viele aus dem Amerikanischen kommt. Jean-Pierre hat fast 30 Jahre mitgewirkt an einer Sendung in USA, die sich die „Harvest Show“ nannte. Eine Art „Morgenmagazin“ mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 30 Millionen. Diese Sendung gab es an allen Werktagen und dauerte etwa eine halbe Stunde. Die Montagsausgabe war meistens immer live und nach der Sendungen wurden zwei oder drei weitere aufgezeichnet, so als wäre sie ebenfalls live. Sie gingen aber tatsächlich auf einen Server und wurden Tage später erst ausgestrahlt. Früher wurde das auf „Tape“ aufgezeichnet, ein Magnetband welches etwas so breit wie heutiges Paketklebeband ist. Daher kommt der Name „Live on Tape“.

Und so was macht Frontline auch: Mehrere Kameras laufen in einen Bildmischer und ein Techniker entscheidet welches Bild von welcher Kamera gezeigt oder aufgezeichnet wird. So entsteht ein fertig gemischter Film, ohne die Notwendigkeit das Material danach noch zu schneiden oder zu bearbeiten.